Interview mit Elena Smets zu “Schule mit Courage”

Interview mit Elena Smets zu “Schule mit Courage”

Wir haben ein Interview mit Elena (Q1 und in der SV) gemacht. Sie hat uns Informationen über das Projekt „Schule mit Courage“ gegeben. Diese wollten wir natürlich mit euch teilen. Viel Spaß beim Lesen.
Eure Schülerzeitung

Reporter: Wer kam auf die Idee, das Projekt „Schule mit Courage“ an unsere Schule ins Leben zu rufen?
Elena: Wir haben dafür eine Initiativgruppe, wo mehrere Schüler drin sind, bzw. auch Lehrer. Vor allem Frau Junker und Herr Op het Veld haben das Projekt angeregt. Aus der SV des letzten Jahres und drei Schülern aus der Q2 und noch einigen Lehrern hat sich das Projekt geformt.
Reporter: Warum wolltest du an diesem Projekt mitwirken? Warum interessierst du dich für das Projekt?
Elena: Ich sehe sehr oft auf Instagram diese Black-Lives-Matter Bewegungen. Aber nicht nur das. Das ist nicht nur ein Projekt gegen Rassismus, sondern auch gegen Homophobie, Sexismus und ähnlichen Themen, die leider heute immer noch alltäglich sind. Und deshalb wirke ich gerne an diesem Projekt mit.
Reporter: Wie seid ihr darauf gekommen, dieses Projekt zu machen?
Elena: Wie gesagt, Herr Op het Veld und Frau Junker haben dieses Projekt angeregt. Dann haben wir uns natürlich informiert, wie man daran teilhaben kann und worum es da geht. Danach haben wir uns gemeinsam dazu entschieden, daran mitzuwirken. Die Umfrage haben wir danach direkt gestartet.

Reporter: Was wollt ihr mit diesem Projekt noch an unserer Schule bewirken?

Elena: Wir würden gerne viele Projekte durchführen, z.B. im Rahmen der Projektwoche. Am besten so, dass die Schüler*innen dann die Themen selber aussuchen können (z.B Kunstprojekte oder vielleicht sogar Fahrten). Wir sind da offen für Vorschläge, ihr könnt also gerne auf uns zukommen. Toll wäre natürlich auch, wenn man sieht, dass jemand beleidigt wird, dass man dann einschreiten könnte. So, dass man es vorher natürlich auch gelernt hat.
Reporter: Habt ihr schon Projektideen, die ihr in der nächsten Zeit umsetzen wollt?
Elena: Wir hatten die Idee, im Ulfilas eine Wand frei zulassen, wo man dann ein Kunstprojekt machen könnte.
Reporter: Wollen viele Schüler an dem Projekt teihlnehmen?
Elena: Die Umfrage haben wir schon ausgewertet, dabei kam raus, dass 89% für das Projekt sind.
Reporter: Seid ihr mit den anderen Schulen in Kontakt, um euch auszutauschen?
Elena: Noch nicht. Wir sind grade erst dabei, das Projekt so richtig ans Laufen zu bringen. Grade sind wir auf der Suche nach Paten, die das Projekt betreuen. Das könnten berühmte Personen oder auch der Bürgermeister sein, das überlegen wir uns grade noch. Je mehr das Projekt fortstreitet, desto mehr werden wir auch mit anderen Schulen in kontakt kommen. Da wir eine Europaschule sind, haben wir die Möglichkeit, auch mit Schulen aus dem Ausland in Kontakt zu treten.
Reporter: Fasse kurz zusammen, worüber es in dem Projekt geht?
Elena: Viele denke, es sei eine Art Auszeichnung, aber das ist es nicht, vielmehr verpflichtet man sich dabei, sich für andere einzusetzen. Das gefällt mir besonders daran.
Reporter: Was ist Rassismus eigentlich?

Elena: Rassismus ist meiner Meinung nach, dasd man jemanden auf Grund seiner Hautfarbe oder seiner Kultur diskriminiert. Das Schlimme am Rassismus ist, dass man nur das Aussehen betrachtet und nicht auf die Inneren Werte achtet. Homophobie ist, dass man Homosexuelle, also Schwule oder Lesbische diskriminiert und das ist nicht okay.
Reporter: Kannst du ein oder zwei Argumente dafür geben, warum man sich für das Projekt engagieren sollte und gegen Rassismus?
Elena: Das kann man am besten an einem Beispiel erklären, und zwar wenn man sich in andere Menschen hineinversetzt, ist es ein unvorstellbares Gefühl. Ich habe zum Thema Rassismus sowas noch nicht erlebt, weil ich denke, dass wir als Gesellschaft auch eher privilegiert sind auf Grund unserer Geschichte. Deshalb finde ich es einfach fair, dass man das anderen Leuten auch nicht antut was man selber nicht erfahren möchte.

Lara

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