Interview mit Herrn Müller

Interview mit Herrn Müller

Wir sind die neue SZ. Für unser erstes Interview haben wir Herrn Müller interviewt. Wir haben uns für euch ein paar interessante Fragen überlegt, die wir Herrn Müller gestellt haben. Viel Spaß beim Lesen.

Reporter: Warum wollten Sie Lehrer werden?

Herr Müller: Das stand für mich schon ziemlich früh fest, sogar schon in der Schule, denn ich habe schon in der 11. Klasse ein Praktikum als Lehrer gemacht. Ich wollte Lehrer werden, da es mir schon immer Spaß gemacht hat, mein Wissen an Kinder weiter zu geben.

Reporter: Wollten Sie schon immer Lehrer werden, oder hatten Sie einen anderen Traumberuf?

Herr Müller: Ich wäre auch gerne Fußballprofi geworden, aber ich kann leider nicht so gut Fußball spielen (lacht). Eigentlich wollte ich aber immer Lehrer werden. Eine Alternative wäre Programmierer gewesen, aber an meiner Schule gab es keinen Informatikleistungskurs.

Reporter: Gibt es manche Sachen, die Sie an unserer Schule ändern würden?

Herr Müller: Da müsste ich lange nachdenken, weil ja schon ziemlich viel an unserer Schule in den letzten Jahren verändert worden ist. Es wäre schön, wenn es noch mehr digitale Ausstattung an unserer Schule gäbe, das ist aber ein Luxusproblem (lacht).

Reporter: Welche Eigenschaft schätzen Sie an Schülern besonders?

Herr Müller: Eine Eigenschaft, die ich an Schülern schätze, ist, wenn Sie wissbegierig sind. Ob Sie vom Typ her still oder lebendig sind, ist mir egal, solange sie gerne etwas lernen wollen.

Reporter: Haben Sie in ihrer Schulzeit schonmal die Hausaufgaben vergessen?

Herr Müller: Nicht nur vergessen (lacht). Ich habe sie öfters auch einfach nicht gemacht, besonders nicht in Latein(lacht).

Reporter: Was waren ihre Lieblingsschulfächer in ihrer Schulzeit?

Herr Müller: Meine Lieblingsfächer waren Informatik und Englisch. Da ich Englisch schon immer sehr gern gemacht habe und in Informatik war ich immer ziemlich gut. So kamen mir diese beiden Fächer sehr entgegen. Sie haben mir beide auch immer sehr Spaß gemacht.

Reporter:  Haben Sie eine Lieblingsserie?

Herr Müller: Ich fand Breaking Bad sehr gut. Californication ist eine Serie, die ich sehr toll fand! Sonst schaue ich mir gerne historisch Serien an, wie Vikings.

Reporter: Haben Sie ein Lieblingsbuch?

Müller Herr: Ich lese gerne historische Romane, vor allem die, die im mittelalterlichen England spielen. Als Kind habe ich immer sehr gerne Harry Potter oder Herr der Ringe gelesen.

Reporter: Haben Sie eine spannende Story aus ihrer Lehrerzeit? Wenn ja, welche?

Herr Müller: Eine spannende Story, die jugendfrei ist? (lacht) Ich habe nur einmal verschlafen, aber es ist zum Glück nichts passiert(lacht).

Reporter: Was haben Sie in ihrer Corona-Zeit gemacht?

Herr Müller: In der Corona-Zeit habe ich natürlich viel Unterricht vorbereitet und E-Mails verschickt. Außerdem habe ich dadurch, dass ich sehr ländlich wohne, viel Sport gemacht wie Joggen, Fitness und Fußball konnte ich leider nicht machen, da es verboten war. Ich habe aber viel Zeit mit meinen beiden Neffen verbracht, die auch auf dem Bauernhof leben, wo ich auch lebe. Zusammengefasst habe ich viel mit meiner Familie unternommen. Gelesen habe ich auch viel. Was man halt so tut, wenn man viel Zeit hat.

Reporter: Sind Sie zufrieden mit den Corona-Maßnahmen an den Schulen oder haben Sie andere Vorschläge für Maßnahmen?

Herr Müller: Ich bin sehr, zufrieden wie unsere Schule das handhabt. Zum Beispiel finde ich es schön, dass wir gesagt haben, dass wir aus Solidarität die Masken anbehalten. Trotzdem finde ich es nicht so gut, dass wir als Schulen von der Bezirksregierung etwas alleingelassen werden, dass man alles mal schnell regeln soll und dann am Abend neue Maßnahmen kommen, die das, was man geplant hat, über den Haufen werfen. Ich finde das auch ein wenig schwierig, da das Virus besonders in vollen und geschlossenen Räumen übertragen wird, die richtigen Maßnahmen zu finden in Schulen.

Reporter: Haben sie ein Vorbild?

Herr Müller: Ich hatte immer einige Lehrer, die für mich ein Vorbild waren, z.B mein alter Geschichtslehrer, der auch mein Deutschlehrer war und mein Englischlehrer. Die beiden waren ein berufliches Vorbild, da sie sehr schlau waren und trotzdem immer schülerorientiert waren. Ansonsten war mein Vater ein Vorbild für mich, weil ungefähr alles kann, besonders handwerklich und er kann auch sehr gut alles managen. Fußballmäßig finde ich den Jonas Hector aus dem 1.FC Köln, da er immer auf dem Boden geblieben ist, das finde ich immer sehr sympathisch.

Reporter: Wo sehen sie sich in 10 Jahren?

Herr Müller: Ich hoffe in 10 Jahren unterrichte ich immer noch an dieser Schule. Hoffentlich, dann verbeamtet und mit einer Familie zuhause.

Reporter: Beschreiben Sie sich in 3 Worten.

Herr Müller: Also ich bin humorvoll, konsequent und ein guter Allrounder, der flexibel ist.

Reporter: Haben Sie ein Lebensmotto?

Herr Müller: Da würde ich auf das kölsche Grundgesetz zurückgehen. „Et kütt, wie et kütt, et hät noch immer jot jejange.“ Das heißt so viel, wie: „Es kommt, wie es kommt und es ist immer gut gegangen“.

Reporter: Kennen Sie  „Fuck You Goethe“ ?

Herr Müller: Klar.

Reporter: Mit welchem Filmcharakter können Sie sich am ehesten identifizieren?

 

Herr Müller: Auf jeden Fall wäre ich nicht Frau Schnabelstedt, weil sie immer alles so gründlich macht. Tatsächlich wäre ich schon Herr Müller, auch wenn ich nicht mit Paintballpistolen auf Schüler schießen würde (lacht). Weil ich eher der lockere Typ bin, obwohl ich konsequent bin. 

Lara

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