Die Klasse 5e und die Weihnachtsfeier

Die Klasse 5e und die Weihnachtsfeier

Es war ein verschneiter Wintertag im Dezember und die Klasse 5e saß in der Turnhalle. Die Turnhalle wurde nämlich vor kurzem erst repariert. Niemand wusste, dass es draußen anfing zu schneien. Heute stand in Sport Handball auf dem Stundenplan.

Frau Snijder sagte: „Heute machen wir den Handballabschluss und danach habe ich noch eine Überraschung für Euch.“ Alle Schüler waren gespannt auf die Überraschung. Jeder hatte den Abschluss bestanden, da sagte Frau Snijder : „Ihr habt die Prüfung erfolgreich gemeistert! Nun zur Überraschung, also ihr werdet in der Aula ein Weihnachtsstück aufführen. Frau Holtz wird Euch dabei helfen.“ Dann war die Stunde auch schon vorbei.

Endlich hatte Frau Snijder uns Schüler pünktlich zur Pause rausgelassen. Wir aßen etwas auf dem Schulhof und gingen dann anschließend wieder rein. Frau Holtz erwartete uns bereits. „Das ist unsere Theater AG-Lehrerin.“, erklärte Paula H. „Guten Morgen!“ sagte Frau Holtz. „Wie ihr vielleicht schon wisst, führen wir ein Theaterstück auf. Frau Labonde und Frau Steinmetz geben Euch dafür einen Monat schulfrei.“, fügte sie noch hinzu.

Die ganze Klasse jubelte über diese Nachricht. Frau Holtz erzählte weiter: „Unser Theaterstück heißt ‚Weihnachtstrubel‘! Nun müssen noch die Rollen verteilt werden. Wer will den Weihnachtsmann spielen?“ Noah S. zeigte als einziger auf. Er wurde der Weihnachtsmann. „Wir brauchen noch Kinder!“, sagte Frau Holtz. Jana, Leon G., Paula H. und Emilie meldeten sich dafür. „Dann brauchen wir noch Wichtel!“ rief Frau Holtz. Es meldeten sich Aheel, Paula L., Kiara, Eric, Anne und Niclas N. dafür. Jetzt wurden noch die Engel- und Rentierrollen verteilt. Die Engel wurden: Maria, Lukas, Shanika, Nele, Lena und Marlon. Die Rentiere wurden: Finn, Alex, Leonie, Niklas T., Paul, Ben, Leon S., Noah B. und Benjamin.

Dann gingen wir in die Aula. Frau Holtz gab jedem ein Blatt Papier in die Hand. Noah S. ging auf die Bühne der Aula und sprach: „Willkommen zum Weihnachtsstück der Klasse 5e. Nun sehen Sie das Theaterstück ‚Weihnachtstrubel‘!“ Noah S. ging von der Bühne und stolperte über Jontes Mäppchen. „Man Jonte, dein Mäppchen nervt!“ sagte Noah S. und er schmiss vor Wut das Mäppchen gegen Jontes Kopf. „Aua!“, sagte Jonte. „Wo kommst Du denn her?“, fragte Frau Holtz. „Ähm, ich hatte einen Termin.“, antwortete Jonte. „Dann wirst Du der Erzähler!“, sagte Frau Holtz.

Also begannen wir nochmal von vorne und übten anschließend ganz lange das Theaterstück. Ben lud uns in seine Pizzeria ein. Ein wenig später gingen die Kinder zu Bens Pizzeria, doch diese war plötzlich verschwunden. „Meine Pizzeria ist weg!“, rief Ben entsetzt. „Ich habe Sie verkauft. Für das Geld habe ich mir einen Ferrari gekauft. Glaub mir, deine Pizzeria ist in guten Händen!“, sagte Niclas N. und zeigte stolz die neuen Autoschlüssel. Ben wurde daraufhin sehr wütend und verfolgte Niclas N.

Leonie und Emilie gingen nach Hause, denn sie hatten noch etwas vor. Daraufhin ging auch der Rest der Klasse 5e nach Hause. Der Montag brach an und plötzlich war die Schule feierlich geschmückt. In der Aula stand sogar ein riesiger, schön geschmückter Tannenbaum auf der Bühne. „Der Tannenbaum sieht aber nicht sicher aus!“, sagte Anne. „Sonst würden Sie ihn aber nicht hier aufstellen!“, sagte Maria. Die Schüler gingen zu Frau Holtz. Da kam auch schon Frau Walder um die Ecke und sagte: „Ich freue mich schon so sehr auf Euer Theaterstück. Schade, dass es erst in zehn Tagen aufgeführt wird!“

„In zehn Tagen?“, fragte Eric. Da sagte Leon S.: „Nein, doch, Oh!“ Emilie hatte noch etwas anderes vor und schlich sich leise ins Sekretariat. Zum Glück war gerade keiner da und sie ging zum Computer. Sie öffnete im Internet das Amazon Portal und bestellte 27 Weihnachtsgeschenke auf den Namen des Schulleiters vom St. Wolfhelm Gymnasium. Plötzlich kam die Sekretärin in das Büro herein. Emilie versteckte sich schnell unter dem Schreibtisch. „Wer war denn an meinem Schreibtisch?“, fragte die Sekretärin. Dann machte Sie den Computer aus. Aber Emilie scherte sich nicht darum, denn Sie hatte schon alles erledigt, was Sie wollte.

Ben hatte heimlich Niclas N. neuen Ferrari verkauft und sich daraufhin wieder eine neue Pizzeria gekauft. Vor der Pizzeria prangte nun ein Schild mit der Aufschrift: „Allen, die Niclas Niesten heißen, ist der Eintritt verboten!“

Die zehn Tage vergingen wie im Flug und schon war auch der Tag der Theateraufführung in der Aula des Gymnasium St. Wolfhelm da. Jeder Schüler war mit einem Kostüm verkleidet. Jana war so aufgeregt, dass Sie nur noch herumsprang. Paul dachte sich nur: „Ich sehe so dämlich in diesem Rentierkostüm aus!“ Noah B. rappelte schon neugierig an den Geschenken, die unter dem Tannenbaum lagen. Die Theateraufführung begann und alles lief nach Plan. Naja, fast, bis Nele beim Singen auf der Bühne über Jontes Mäppchen stolperte. Daraufhin stolperte Kiara über Nele. Die Zuschauer in der Aula lachten herzhaft über dieses Missgeschick. In diesem Augenblick trat Benjamin aus Versehen auf den Lichtschalter und das Licht ging aus.

Niklas T. war dann sehr wütend und schüttete ihm einen Eimer Wasser ins Gesicht. Marlon war auf der Bühne am Frühstücken und bemerkte erst nicht, dass er auf einmal mitten im Rampenlicht stand. „Ups!“, sagte er erschrocken und lief schnell von der Bühne. Endlich war die Aufführung des Theaterstücks ‚Weihnachtstrubel‘ zu Ende.

Die Schüler gingen zu den Geschenken, die unter dem Weihnachtsbaum lagen. Noah S. öffnete sein Geschenk. Darin befanden sich Socken. „Warum nur Socken?“, fragte er.

Alex, Finn und Noah B. lachten. „Juhu, meine Autos!“, schrie Jonte vor Freude. Da stolperte Lukas über Jontes Mäppchen. Er knallte gegen den riesigen Tannenbaum, der daraufhin umkippte und die neuen Autos von Jonte schrottete. „Ich hab doch gesagt, dass der Tannenbaum nicht sicher ist!“, sagte Anne. „Hihi!“, lachte Shanika.

„Scheiß Mäppchen!“ sagte Jonte und schmiss es aus dem Fenster. Lena und Paula L. sangen Weihnachtslieder. Dann kamen Frau Steinmetz und Frau Labonde mit selbstgebackenen Plätzchen in den Saal. Alle Leute in der Aula aßen genüsslich die leckeren Plätzchen und hatten eine wunderschöne Weihnachtsfeier.

ENDE

Anne Sophie Koch (Klasse 5e)

Anne-Sophie Koch

Related Posts

Angst vor der Wahrheit

Angst vor der Wahrheit

Kurzgeschichte zum Thema “gut und böse”

Kurzgeschichte zum Thema “gut und böse”

Sigmund Freud – Gedichte

Sigmund Freud – Gedichte

Woyzeck – Kurzfilm

Woyzeck – Kurzfilm

1 Comment

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert